Bleiben Sie auf dem Laufenden

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

Aktion: Check meinen Chip    

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=Cl9KFbtXfGE

Cytopoint – Neues Medikament bei allergisch bedingten Hauterkrankungen ab Ende Juni 2017 erhältlich  

Mit dem Präparat Cytopoint (Lokivetmab) ist ab Ende Juni 2017 ein neues Medikament zur Behandlung des Juckreizes bei allergischer Dermatitis beim Hund erhältlich.

Lokivetmab ist ein Antikörper, welcher spezifische Botenstoffe im Körper bindet, welche für die Entstehung  von Juckreiz verantwortlich sind.

Es hat den großen Vorteil, dass es sehr spezifisch ist und somit auf andere Organe im Körper kaum Wirkung hat. Dadurch entstehen bei der Verabreichung des Medikaments kaum Nebenwirkungen.

Das Medikament wird 1x pro Monat unter die Haut gespritzt. Somit entfällt eine tägliche Tablettengabe.

Eine Kombination mit Apoquel, Cortison oder Cyclosporin zur besseren Kontrolle des Juckreizes sind möglich.

Durch die Mitwirkung in Studien, konnten wir uns von der Wirksamkeit und der guten Verträglichkeit des Medikaments bereits ein Bild machen.

Sollten Sie Fragen zum Einsatz von Cytopoint haben, vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

 

Fragebogen zur Erstvorstellung Haut ab sofort online verfübar

Kommen Sie mit Ihrem Tier zur Erstvorstellung Haut in unsere Praxis, werden wir Sie zuerst bitten den Hautbogen für eine gründliche Anamnese auszufüllen. Gern können Sie dieses bereits im Vorfeld übernehmen und den ausgefüllten Bogen zum ersten Termin mitbringen.

 

Die neue Form der Chinaseuche (RHDV2) beim Kaninchen ---> neuer Impfstoff ab Ende Mai 2017 erhältlich

 

Die Chinaseuche ( RHDV) ist eine Viruserkrankung, welche bei Haus- und Wildkaninchen auftritt und in 

 

Deutschland schon sehr lange vorkommt.

 

Mittels jährlicher Impfungen waren Kaninchen bis jetzt sehr gut geschützt vor dieser Erkrankung

.

2010 trat zum ersten Mal eine mutierte Form des Virus (RHDV2) auf und breitete sich schnell von Frankreich

 

her über Deutschland und Europa aus und führte zur großen Tierverlusten vor allem in den größeren

 

Beständen . Auch in Berlin und Brandenburg traten bereits Fälle des mutierten Virus auf.

 

 

 

Die Übertragung erfolgt vor allem durch blutsaugende Insekten wie Mücken, den Kaninchenfloh aber auch

 

durch Zecken. Aber auch eine Übertragung durch kontaminiertes Grünfutter, Arbeitsgeräte oder Staub ist

 

möglich.Die Tiere erkranken innerhalb von 1-3 Tagen nach der Ansteckung.Während die klassischen Form erst

 

bei Tieren ab dem 3.-5. Lebensmonat auftritt, erkranken bei der neuen Form schon Jungtiere mit 3-4

 

Lebenswochen.Die Tiere versterben häufig so schnell, dass typische Anzeichen wie Blutungen aus der Nase

 

und der Vaginalgegend fehlen.

 

Die Sterblichkeitsrate liegt bei 90-100 Prozent und ist damit nochmal höher als bei der alten RHD Form.

 

 

 

Wie können Sie Ihr Kaninchen nun vor dem mutierten Virus schützen?

 

Ab Ende Mai ist endlich der neue Impfstoff Filavac verfügbar

.

Leider ist Kombinationsimpfstoff der Firma Nobivac nicht wirksam , deshalb sollten die Kaninchen unbedingt

 

zusätzlich mit dem neuen Impfstoff geimpft werden

.

Bitte vereinbaren Sie ab Ende Mai einen Impftermin mit uns!

 

 

 

 

 

Die feline Aortenthrombose

 

Der Begriff Thrombus steht zunächst einmal nur für ein Blutgerinnsel, welches sowohl physiologisch als auch pathologisch auftreten kann. Physiologisch treten solche Blutgerinnsel z.B. bei jeder Gefäßverletzung auf, damit eine Blutungsstillung erfolgen kann. Der Begriff Thrombose ist der Vorgang selbst, bei dem ein Thrombus entsteht. Verstopft ein solcher Thrombus ein Gefäß spricht man von einer sogenannten Thromboembolie.

Bei der felinen Aortenthrombose kommt es zu einer Verstopfung der Aorta, umgangssprachlich auch als Hauptschlagader bezeichnet. Der Gefäßverschluss befindet sich oftmals an der Endaufzweigung der Aorta, an der Stelle wo die Gefäßversorgung für die Hintergliedmaßen beginnt.

Die Aortenthrombose wird häufig in der tierärztlichen Praxis festgestellt bei Katzen, die an einer Herzerkrankung leiden. Die Ursache ist oft die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), eine Erkrankung der Herzmuskulatur. Bei dieser Erkrankung verdickt sich der Herzmuskel entweder einseitig oder beidseitig, sodass sich das Herzkammerlumen verkleinert und sich im Herzen ein Blutgerinnsel bilden kann. Eine solche Erkrankung kann genetischen Ursprungs oder erworben sein. Prädisponiert sind beispielsweise Rassekatzen, wie die Maine Coon, die Perser oder die Britisch Kurzhaar. Eine erworbene Herzmuskelerkrankung dieser Art kann z.B. durch eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) entstehen, die meist bei ältere Katzen (> 8 Jahren) vorkommt.

Katzen mit Aortenthrombose werden häufig als Notfall in der tierärztlichen Sprechstunde vorgestellt.  Den Besitzern fällt auf, dass die Katze ganz plötzlich ein oder beide Hinterbeine nicht mehr bewegen kann. Auch ein plötzliches lautes Aufschreien der Katze kann beobachtet werden, da eine Aortenthrombose sehr schmerzhaft ist. Ein solcher perakuter Verlauf ist typisch bei dieser Erkrankung. Neben den Lähmungserscheinungen stellt der Tierarzt oft eine Tachypnoe, eine Erhöhung der Atemfrequenz, fest, die sich durch deutliches Hecheln zeigt. Dies kann durch die starken Schmerzen verursacht sein oder durch eine bestehende Herzinsuffizienz. Die betroffene(n) Hintergliedmaße(n) ist/sind kalt und die Ballen nur noch blassrosa bis blau (zyanotisch). Ein Puls ist oft nicht mehr zu fühlen und wenn nur sehr schwach. 

Die Verdachtsdiagnose kann bereits an Hand der Symptome gestellt werden, da diese meist sehr eindeutig sind. Mit bildgebenden Verfahren, wie z.B. Ultraschall oder MRT kann die verstopfte Aorta dargestellt werden. Mittels Ultraschall sollte geklärt werden, ob eine Herzerkrankung vorliegt, selten ist sie bei den vorgestellten Katzen jedoch bekannt.

Die Katzen werden zunächst erstmal mit Schmerzmittel behandelt und müssen stationär aufgenommen werden, da eine Intensivbetreuung notwendig ist. Es wird, wenn nötig, die auslösende Herzerkrankung behandelt und versucht den Thrombus aufzulösen. Bei Katzen mit erfolgreich behandeltet Thrombose kommt es jedoch häufig zu Rezidiven, also erneuten Thrombosen. Die Prognose für eine erfolgreiche Behandlung ist allerdings sehr vorsichtig bis schlecht. Aufgrund dessen und der hohen Rezidivrate müssen die Tiere oft eingeschläfert werden.

Um eine Herzerkrankung der Katze frühzeitig zu erkennen, können Besitzer ihre Katze beim Tierarzt vorstellen. Manchmal kann das Abhören des Herzens bereits einen Hinweis auf eine Herzerkrankung geben. Eine endgültige Diagnose und Gewissheit bietet nur die sogenannte Echokardiographie, die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall.

Bei Fragen zum Thema, wie zu möglichen Vorsorgeuntersuchungen, wenden Sie sich gerne an uns oder ihren Haustierarzt.  

Mein Tier stinkt aus dem Maul!

Viele Menschen tolerieren einen strengen Atem aus dem Maul Ihres Tieres, weil sie davon ausgehen, dass Tiere eben aus dem Maul riechen. Dem ist aber nicht so! Es gibt viele verschiedene Ursachen, die dafür Sorgen, dass ein unangenehmer Geruch im Maul entsteht. Natürlich kann dieser vorübergehend sein, wenn das Tier etwas aufgenommen hat ,was einen unangenehmen Eigengeruch hat, oder beim Zahnwechsel. Meist jedoch liegt eine Erkrankung zugrunde. Die häufigste Ursache für den Geruch ist Zahnstein. Dieser entsteht meist an der Außenseite der Zähne und  bietet  in der warmen, feuchten und mit Futtermittelresten versorgten Maulhöhle den idealen Lebensraum für Bakterien. Diese vermehren sich rasch und verursachen eine Zahnfleischentzündung. Beim Fortschreiten dieser Erkrankung kann es dazu kommen, dass das Zahnfleisch immer weiter zurückweicht und auch der Zahnhalteapparat geschwächt wird. Diese Prozesse sind natürlich sehr schmerzhaft und führen im Verlauf der Erkrankung dazu, dass die Zähne ausfallen! Bei bestehendem Zahnstein sollte also früh genug gehandelt werden. Die einzige wirklich effektive Lösung ist ein Entfernen des Zahnsteines mit einem Ultraschallgerät. Mit diesem  Ultraschallgerät kann die Tierärztin den Zahnstein schonend entfernen und auch die Zahnfleischtaschen gründlich säubern. Danach werden die Zähne noch mit einer speziellen Paste poliert. Dies sorgt für eine glatte Oberfläche der Zähne und macht sie weniger anfällig für Zahnsteinneubildung. Eine solche Zahnbehandlung erfolgt bei Tieren nur in Narkose, da sie unangenehm ist und die natürlichen Abwehrbewegungen des Tieres zu Schäden an den Zähnen führen können. Nun was kann man denn tun um Zahnsteinentstehung zu vermeiden? Es gibt etliche Tipps und Tricks aus dem Internet und auch etliche gut gemeinte Ratschläge von Tierfreunden. Diese können in Einzelfällen auch wirken, sollten aber immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Am besten geeignet jedoch ist das Zähneputzen! Auch bei unseren Vierbeinern ist es bei entsprechendem Training möglich, Zahnstein durch regelmäßiges Abbürsten des Zahnbelages zu vermeiden. Dies wird am besten mit einer weichen Zahnbürste mit etwas Wasser oder Spezialzahnpasta durchgeführt. Die Putzbewegungen gleichen denen beim Menschen, es wird immer von dem Zahnfleisch zum Zahn gebürstet.  Versuchen Sie es mal!

Hauterkrankungen der kleinen Heimtiere

 

Als kleine Heimtiere werden Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Mäuse, Chinchillas usw bezeichnet. Auch bei den kleinen Heimtieren kann es zu Hautproblemen wie Juckreiz, Schuppenbildung oder Haarverlust kommen.

Viele Tiere bringen Ektoparasiten oder auch Hautpilze bereits vom Züchter mit. Solange die Tiere gesund sind, treten diese Erkrankungen nicht zum Vorschein. Kommt es allerdings zu weiteren Erkrankungen oder zur Schwächung des Immunsystems, können diese dann zusätzlich Probleme bereiten.

Handelt es sich um einen Befall mit Ektoparasiten wie Milben oder Haarlinge kommt es bei den Tieren zu vermehrtem  Juckreiz und die Haut wird schuppig. Mittels Tesaabklatsch- Präparaten können diese Parasiten in der Regel sofort unter dem Mikroskop nachgewiesen werden und dann gezielt mit Spot on Präparaten ähnlich wie bei Hund und Katze behandelt werden.

Handelt es sich um einen Hautpilz so treten eher runde, haarlose schuppig-krustige Stellen auf.

Hierbei sollte dringend eine Pilzkultur zur Bestätigung der Verdachtsdiagnose angelegt werden.

Hautpilze sind Zoonosen, das heißt sie sind auf den Menschen übertragbar und müssen schnell erkannt und gezielt behandelt werden.

Auch hormonelle Erkrankungen können Probleme mit der Haut verursachen.

Sollte Ihr Heimtier Juckreiz, Haarverlust oder Schuppenbildung plagen, vereinbaren Sie einen Termin bei uns.

Alles rund ums Thema Tierrecht und Tierschutz

Auf der Website http://www.anwalt.org/tierrechte finden Sie viele interessante Inhalte zum Thema Tierschutz und Tierrecht.

 

Medikamentenrückgabe nicht mehr möglich

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass es uns nicht mehr gestattet ist, Medikamente zurückzunehmen.

 

Fallbericht Hund mit Verdacht auf Zinkelmangelsyndrom nach sogenanntem Barfen 

Signalement:

DSH „Eico“, Rüde, gew. 24.04.2008, 41 kg

Anamnese:                    

Als junger Hund wiederholt juckende Hautprobleme an diversen Hautregionen, zeitweise Haarverlust auf dem Nasenrücken; war nie im Ausland; immer wieder Kortison, zuletzt als Tabletten 50 mg Prednisolon 1 x täglich ca. 3 Wochen lang, wiederholt im Abstand von ca. 3-4 Wochen über mehrere Jahre.

Seit 2010 (Hund 2 Jahre alt) BARFEN -> Verschlechterung.

2013 – Anfang 2014 Homöopathische Therapieversuche -> Verschlechterung.

Seit Dezember 2013 Konjunctivitis und lokale Dermatitis in der Augenumgebung --> Biopsie --> Granulozyten vermehrt nach bakterieller Infektion.   Clavaseptin 4 Wochen lang -> nur gegr. besser; 

Leistungsschwach und träge

Gewichtsverlust von ca. 3 kg

 

Erstvorstellungstermin

Diagnostik allgemein:

leicht vergrößerte Ln. mandib., Herzfrequenz bei ca. 100 - Hd. extrem aufgeregt und ängstlich; re. Hoden kleiner mit lokaler Gewebeverdichtung, sonst klinisch-allgemein obB,

Ultraschall Hoden: rechts  Hodentumor, jedoch – wie sich nach Laboruntersuchung zeigt - kein hormonell aktiver Tumor (Östradiol normal s.u.)

Dermatologische Diagnostik

Pruritus Grad 3-4 (10 wäre höchstgradiger Pruritus)

Konjunctivitis bds. mit grauem Ausfluß; unmittelbare Umgebung der Augenlider: Dermatitis mit ausgeprägter Hyperkeratose, Cheilitis mit deutlicher Schwellung und Hyperkeratose; Vorderbrust: Dermatitis ; Pfoten: leichte Leckspuren: Achseln und Leisten: Leckspuren; vordere Ellenbeugen: lokale Dermatitis mit massiver Hyperkeratose lateral; äußere Ellenbogen: massive Hyperkeratose; krustig-hyperkeraotische Dematitis an den caudalen Tarsi; Präputium: starke Schwellung und Präputialkatarrh sowie ausgeprägte Hyperkeratose an der Präputialspitze;  Afterumgebung: deutliche Dermatitis mit Schwellung; Skrotaldermatitis mit massiver Hyperkeratose. An den Körperseiten Haarverlust, Dermatitis mit Papeln und Pusteln und fleckige Bereiche mit Hyperkeratose. Dünnes, schütteres Fell. Das klinisch–dermatologische Bild ließ den Verdacht auf ein Zinkmangelsyndrom zu.

 

 

Zytologie:

Sehr viele Kokken (höchstgradig) und Granulozyten, besonders  an der Vorderbrust, an den Innenschenkeln , am After, mittelgradig in der Augenumgebung, am Präputium, an den Ellenbogen vorn und innen und an den Lefzen

Hautgeschabsel: negativ

Labor:

Klin. Chemie: ALT etwas erhöht;

SD: T4 und fT4 sehr deutlich reduziert, TSH normal

Östradiol normal (Hodentumor nicht hormonell aktiv)

BB: HK etwas reduziert (0,40), Leukozytose (16,9), Eosinophile etwas erhöht

Serolog. Allergietest: negativ (!)

Sarkoptes AK negativ

Pilzkultur: negativ

Differentialdiagnose: bakterielle Hautinfektion

auf einer der folgenden Grundlagen: hormonell,  autoimmun, allergisch, tumorös, ernährungsbedingt, Zinkmangelsyndrom, möglicherweise auch mehrere Ursachen beteiligt.

Anfangstherapie:    

Entwurmung;

Antibiose zunächst mit Cefalexin, dann Wechsel auf Marbocyl;

lokale Therapie der Konjunctivitis, der Präputialentzündung , des Analbereichs;

zeitweise Thyroxinsubstitution zu Verbesserung der aktuell zu niedrigen Werte;

Substitution Omega 3 und Omega 6 – Fettsäuren;

Shampoonierungen (antibakteriell)

Unter dieser Therapie besserte sich der Allgemeinzustand und der Juckreiz wurde geringer. Dermatitis und Hyperkeratosen besserten sich nicht.

 

Weiterführende Diagnostik :

 

Der veränderte Hoden wurde chirurgisch entfernt, zugleich wurden

Hautbiopsieproben entnommen. Es wurde ein Sertolizelltumor nachgewiesen.

Ergebnis der histopathologischen Beurteilung Pathologe 1:

Bei den Hautbiopsien wurden granulomatöse Veränderungen der Haut sowie eine Follikulitis/Furunkulose festgestellt. Malassezien fanden sich scheinbar auch in den granulomatösen Veränderungen selbst (ein sehr ungewöhnlicher Befund, so dass zusätzlich eine Silberanfärbung der Schnitte erfolgte – hier wurde dann ein Verdacht auf andere pilzliche Strukturen erhoben. Teilweise wurden vermehrt eosinophile Granulozyten gefunden. Auffällig war eine epidermale Hyperplasie sowie eine sehr deutliche, teils parakeratotische Hyperkeratose. Das Bild entsprach nicht dem einer typischen Überempfindlichkeitsreaktion.

 

Es wurde eine Zweitmeinung zu den histopathologischen Befunden angefordert:

Ergebnis der histopathologischen Beurteilung Pathologe 2:

Furunkulose, murale Follikulitis, Dermatitis mastozytär und eosinophil, teilweise Malassezien beteiligt.

Multifokale Furunkulose mit sekundärer Pyodermie könnte als Ausdruck eines allergischen Prozesses (z.B. Futtermittelallergie) angesehen werden).

Zur Klärung der Resistenzsituation bei den zytologisch nachgewiesenen Kokken und der Rolle der in der Histopathologie (nicht aber in der Zytologie) gefundenen Malassezien wurden Proben von der Hautoberfläche und  aus den tiefen Schichten der Haut zur mykologischen und bakteriologischen Untersuchung entnommen. Im Ergebnis wurde ein multiresistenter Staphylococcus pseudintermedius (MRSP !) gefunden. Der Erreger wurde als sensibel gegenüber Doxycyclin identifiziert. Mykologisch waren die Proben negativ.

Es wurde eine Ernährungsanalyse durchgeführt. Der Hund erhielt bis dahin seit mehr als vier Jahren selbst gestaltete Futterrationen (BARF) mit viel Fleisch, etwas Mais- und Gemüseflocken, Calciumcitrat, Öl und einer Prise Meersalz.

Für die Ernährungsanalyse wurde eine Rationsberechnung durchgeführt und es wurden zugleich Blutproben („Barfprofil“) untersucht.

Bei den Nährstoffen zeigt sich sowohl bei der Rationsberechnung als auch bei der Blutuntersuchung eine massive Unterversorgung mit Zink, Vitamin A und Jod. Neben Mängeln in der Futterration  können hier auch genetische Faktoren eine Rolle spielen: Es gibt Hunde, bei denen die Fähigkeit, bestimmte Nährstoffe zu resorbieren, herabgesetzt ist. Futtermittelunverträglichkeit ist eine weitere mögliche Ursache.

 

Weitere Therapie:

 

  • 1 x täglich 3 Tabletten Zink Verla Tabletten 20 mg   + 1 x tägl. 1,5 g Seealgenmehl Lunderland + 1 x täglich 1 Teelöffel Lebertran (Dorsch), zunächst für ca. 30 Tage. Zeitgleich erhielt der Hund Anallergenic.
  •  2 x tägl. 200 mg Doxycyclin
  • 1 x tägl. 7,5 mg Predn. ( 0,18 mg/kg KM)(zur Verbesserung der Zinkresorption und wegen der wahrscheinlich beteiligten FM-Überempfindlichkeit)
  • Weiter Shampoonierung bzw. Fluid und Omega 3 – FS Präparat
  • Augen: 3 x tägl. OTC + Dexapos 
  •  
  • Nach Einleitung dieser Therapie verbesserte sich der Zustand der Haut sehr schnell.
  • Eine erneute Blutuntersuchung zeigte, dass sich der Jod- Wert sehr schnell normalisierte; nach kurzer Zeit war auch der Vitamin A – Wert normal und nach 2-3 Wochen hatte sich auch der Zink-Wert normalisiert. Entsprechend wurde die Substitution mit Seealgenmehl, Lebertran und Zink beendet.

 

Weiterer Therapie und weiterer Verlauf:

 

  • Die Ausschlussdiät wurde zunächst mit Anallergenic, danach mit Hypoallergenic fortgesetzt.
  • Doxycyclin (2 x tägl.5 mg/kg) wurde über mehrere Monate weiter gegeben und schließlich auf die Hälfte dieser Dosis reduziert.
  • Prednisolon wurde abgesetzt. Gegen den wieder einsetzenden Juckreiz wurde mit Erfolg Apoquel eingesetzt.
  • Begleitende therapeutische Maßnahmen wie Shampoonierungen und die Gabe von Omega 3 – Fettsäure – Präparaten werden fortgesetzt.

Der Hund befindet sich in einem ausgezeichneten Allgemeinzustand. Die vorher gravierende Hautentzündung ist vollständig abgeheilt. Die Blutwerte (Blutchemie und Blutbild) sind normal, mit Ausnahme der weiterhin etwas erhöhten eosinophilen Granulozyten (auf eine allergische Reaktion hinweisende Zellen).

 

 

Schlussfolgerungen:

 

  • Bei diesem Patienten liegt eine immunologisch bedingte Erkrankung, höchstwahrscheinlich eine Futtermittelallergie, vor. Gleichzeitig führten ungeeignete therapeutische Maßnahmen einschließlich einer Fehlernährung zu einer stetigen Verschlechterung.
  • Der serologische Allergietest verlief falsch-negativ.
  • Die Rationsberechnung zeigte eine gravierende Mangelernährung bei einer Reihe von Nährstoffen.
  • Die Blutuntersuchung („BARF-Profil“) zeigte nach lang anhaltender Fehlernährung Abweichungen bei einigen Werten. Nach Ernährungsumstellung normalisierten sich diese Werte sehr schnell.

 

Hautveränderungen zu Beginn der Therapie
Hautzustand zum jetzigen Zeitpunkt

Ohrenentzündungen bei Hund und Katze

Ohrenentzündungen sind einer der häufigsten Gründe für einen Tierarztbesuch.
Etwa jeder 7. Hund und jede 30. Katze wird mit einer Entzündung des äußeren Gehörgangs vorgestellt.
Typische Symptome sind das Schütteln des Kopfes, Juckreiz oder Schmerzen im Bereich der Ohren sowie ein dunkles, übel riechendes Sekret im äußeren Gehörgang.

Zunächst muss der Gehörgang bis zum Trommelfell eingehend untersucht werden. Im Anschluss sollte immer eine mikroskopische Untersuchung des Sekrets erfolgen, um zwischen Hefen und Bakterien zu unterscheiden und die Anzahl der Bakterien bzw. Hefen einzuschätzen. Gleichzeitig kann eine – für die Behandlung wichtige – erste Einordnung der Erreger in bestimmte Gruppen vorgenommen werden (z.B. Stäbchen-förmige Bakterien). In der Regel kommt es zu einer Überwucherung der physiologisch vorkommenden Bakterien und Hefen im Ohr. Nicht selten besteht ein erheblicher Unterschied zwischen dem klinischen Bild und dem tatsächlichen Schweregrad der Entzündung.

Für die Entstehung einer Ohrentzündung gibt es einige Risikofaktoren. Dazu zählen schmale, enge Gehörgange, ein übermäßiger Haarwuchs im Ohr (wie z.B. bei Pudeln oder Terriern), häufiges Baden und Tauchen (oft bei Retrievern und Labradoren) oder auch zu häufiges Reinigen des Ohres.

Allergien sind eine sehr häufige Grundursache. Sie führen zu immer wiederkehrenden Ohrenentzündungen, bei denen es vor allem auf die (meist komplexe) Therapie der Allergie ankommt. Eine alleinige Behandlung der Ohrenentzündung führt bei diesen Patienten nicht zum Erfolg. Außerdem können auch Parasiten, wie z.B. bei Jungtieren häufig auftretende Ohrmilben, oder auch Fremdkörper wie Grannen und Halme Ohrenentzündungen bewirken. Seltener kommen auch autoimmune Erkrankungen oder Tumore und Polypen als Ursache vor.
Für die richtige Behandlung ist nicht nur die Auswahl des Medikaments sondern auch die Erkennung der Grundursache von Bedeutung. Eine ausführliche Anamnese sowie eine gründliche klinische Untersuchung können dabei schon hinweisend sein. Die Behandlung erfolgt dann je nach Ursache.
Sind Parasiten der Auslöser, so werden Antiparasitika eingesetzt. Sind Allergien ursächlich beteiligt, sollte eine vollständige Allergiediagnostik eingeleitet werden. 
Ist eine übermäßige Anzahl von Bakterien oder Hefen vorhanden, wird in der Regel mit einem Kombinationspräparat behandelt, welches ein Antibiotikum gegen die Bakterien, ein Cortison gegen die Schwellung und Entzündung und ein Antimykotikum gegen die Hefepilze enthält.

Für die Auswahl des richtigen Medikaments ist das Anlegen einer bakteriologischen Kultur sowie die Erstellung eines Antibiogrammes hilfreich und wichtig. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Stärke der Entzündung .Sie sollte mindestens 10 Tage betragen und kann in Einzelfällen 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen. Befindet sich ein Fremdkörper im Gehörgang, so muss dieser in der Regel in Narkose entfernt werden.

Meine alte Katze - Möglichkeiten der Verhaltenstherapie

Die Menschen werden immer älter und mit Ihnen auch das beliebteste Haustier der Deutschen, die Katze. Katzensenioren mit 18 oder sogar 20 Jahren sind in der Tierarztpraxis keine Seltenheit mehr. Mit dem hohen Alter gehen, wie beim Menschen auch, viele Erkrankungen einher. Nicht selten werden Katzen mit verändertem Verhalten vorgestellt. Schnell kommt man zum Schluss die Katze ist bestimmt nur alt und dement.

Es gibt eine Art Altersdemenz bei der Katze, im englischen Sprachraum wird sie als „feline cognitive dysfunction syndrome“ betitelt. Allerdings müssen andere körperliche Beschwerden ausgeschlossen werden, die ebenfalls zu einer Veränderung des Verhaltens führen können. Zum Beispiel führen starke Schmerzen, die bei älteren Katzen durch arthrotische Veränderungen in den Gelenken verursacht werden können, zu  aggressivem Verhalten bei der Schmusestunde. Oder eine Blasenentzündung führt dazu dass die Katze Ihre Toilette verfehlt. Daher ist es sinnvoll bei Katzen ab 10 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt durchführen zu lassen.

Natürlich kann auch eine Kombination aus körperlichen Gebrechen und einer Demenz vorliegen.

Zu den typischen Verhaltensauffälligkeiten bei einer Demenz gehören Desorientierung in gewohnter Umgebung, nächtliche Unruhe teilweise mit  Schreien,  Vernachlässigung der Körperpflege (Auffällig wird vor allem knotiges Fell und sehr lange Krallen) sowie Inkontinenz und auch das Vergessen der Nahrungsaufnahme.

Bei einem solchen Patienten ist viel Einfühlungsvermögen von Nöten. Wichtig ist eine mentale und auch eine körperliche Stimulierung, die den Patienten aber nicht überfordert. Viele der Senioren profitieren vom Clickertraining oder einem Training mit Belohnung durch Leckerlies. Gleichzeitig sollte eine gewisse Routine im Tagesablauf eingehalten werden.  Auch ist es wichtig die Räumlichkeiten so zu gestalten, dass der Patient sich nicht mehr verlaufen kann. Ein direktes Anbieten von frischem Futter  die Überwachung der Futteraufnahme und eine regelmäßige Gewichtskontrolle sind ebenfalls sinnvoll.  Je nach den zu Grunde liegenden Ursachen ist oft eine unterstützende medikamentelle Therapie hilfreich. Zu guter Letzt sollte auf das erhöhte Schlafbedürfnis eines Seniors Rücksicht genommen werden, so dass ein schöner Lebensabend in gewohnter Umgebung gewährleistet werden kann.

Neue Therapiemöglichkeiten bei Hunden und Katzen mit Krebs

Auf der Arbeitstagung der deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin zum Thema „Der Hautknoten in der täglichen Praxis – gutartig oder bösartig?“ vom 13.-15.März 2015 in Dresden wurden neue Erkenntnisse zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Hauttumoren vorgestellt und diskutiert. Auch bei Haustieren steigt mit zunehmendem Lebensalter das Krebsrisiko an. Bestimmte Tumorerkrankungen können zudem auch schon im jungen bis mittleren Lebensalter auftreten. Wichtigste Vorsorgemaßnahme ist also das regelmäßige Abtasten des Tieres durch den Tierbesitzer. Dabei sollte besonders auf Knoten in der Haut und Unterhaut sowie am Gesäuge von weiblichen und männlichen Tieren geachtet werden. Grundsätzlich müssen alle auftretenden Umfangsvermehrungen vom Tierarzt untersucht werden. Ob es sich dabei um einen bösartigen Tumor oder lediglich eine Entzündung oder gutartige Geschwulst handelt, kann durch Entnahme einzelner Zellen und anschließender mikroskopischer Untersuchung häufig innerhalb weniger Minuten festgestellt werden. Bei gutartigem Befund, wie Alterswarzen oder Fettgeschwülsten, sind häufig keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Sollte es sich um Krebszellen handeln, schließen sich Blut- und Röntgenuntersuchungen an, um die genaue Ausbreitung des Tumors festzustellen. In der Regel erfolgt danach die operative Entfernung der Tumore. Eine frühzeitige Erkennung steigert die Erfolgsaussichten immens. Ist ein vollständiges Entfernen nicht erfolgreich, besteht die Möglichkeit zusätzlich eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie anzuschließen. Bei der Strahlentherapie werden verbliebene Tumorzellen mittels hochenergetischer Strahlung zerstört, während bei der Chemotherapie Tabletten oder Injektionslösungen eingesetzt werden. Dazu werden je nach Tumortyp spezielle Behandlungspläne aufgestellt. Im Gegensatz zur Anwendung bei Menschen werden die Therapien so dosiert, dass kaum Nebenwirkungen wie Haarverlust und Mattigkeit auftreten und das Allgemeinbefinden des Tieres kaum beeinflusst wird. Chemotherapien können direkt in der Praxis durchgeführt werden, während für die Strahlentherapie eine Spezialklinik aufgesucht werden muss. Obwohl eine vollständige Heilung nicht immer möglich ist, kann auch für diese Tiere durch eine gezielt Behandlung zumindest eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Verlängerung des Lebens erreicht werden.

Aktuelle Notiz zu Apoquel

Vermehrte Anfragen zu Apoquel veranlassen mich zu folgender Information: Apoquel ist sehr gut wirksam gegen Juckreiz. Es wirkt aber nicht gegen die Allergie an sich. Und es hilft auch nicht gegen Hautinfektionen, wie sie im Zusammenhang mit Allergien vermehrt auftreten. Bei eiem Verdacht auf eine allergische Dermatitis müssen zunächst alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen werden. Wenn der Verdacht auf eine Allergie besteht, können Allergietests gemacht werden (am besten sowohl über eine Blutuntersuchung als auch durch Intrakutantest), sofern dann eine Hyposensibilisierung vorgesehen ist. Die Therapie einer allergischen Dermatitis besteht aus: Beseitigung von Parasiten,Hyposensibilisierung, Vermeidung von Allergenkontakt soweit möglich, Ausschlussdiäten,Behandlung von Hautinfektionen (die Juckreiz verschlimmern können), Verbesserung der Hautbarriere und Hautpflege sowie der Behandlung von Juckreiz mit Apoquel. Dessen Wirkung setzt sehr schnell ein, kann aber nach Reduktion auf eine nur einmal tägliche Gabe vorübergehend wieder nachlassen. 

Neues Allergiemedikament für Hunde (Apoquel) jetzt erhältlich

Seit Mitte dieser Woche kann das von uns bereits angekündigte neue Medikament gegen allergisch bedingten Juckreiz verordnet werden. In diesem Zusammenhang einige wichtige Hinweise:

 

Bei mit Juckreiz verlaufenden Erkrankungen muss zunächst immer die Ursache geklärt werden. Das ist meist nur beim Spezialisten wirklich möglich. Nicht immer handelt es sich um eine Allergie - dann sind andere Behandlungsmethoden nötig.

 

Bei Allergien kann Apoquel mit sehr gutem Erfolg  eingesetzt werden. Mögliche Nebenwirkungen müssen beachtet werden.  Meist erfolgt der Einsatz von Apoquel gleichzeitig mit weiteren therapeutischen Maßnahmen - zeitlich wechselnd - je nach zusätzlichen Symptomen und Ursachen. Dazu gehören z.B. die Hyposensibilisierung, Ausschlussdiäten, Behandlung von Hautinfektionen, Verbesserung der Hautbarrierefunktion usw.

 

Eine regelmäßige Kontrolle der Patienten ist unbedingt erforderlich.

 

Apoquel kostet für einen großen Hund monatlich zwischen 45 und 90 Euro, je nachdem, ob es zweimal oder einmal täglich gegeben wird. Empfohlen ist eine Dosierung von 2 x 1 Tablette für die ersten zwei Wochen, danach 1 x täglich 1 Tablette (d.h. im ersten Monat ca. 63 Euro). Es ist durchaus möglich, dass manche Hunde längerfristig zweimal täglich eine Tablette bekommen müssen. Bei kleineren Hunden reduzieren sich die Kosten entsprechend. Vorherige Diagnostik ist nicht nur wichtig für die optimale Therapie, sondern längerfristig auch kostensparend.

Pressemitteilung von Zoetis

Die Europäische Kommission erteilt APOQUEL® (Oclacitinib-Tablette) die Zulassung für die Behandlung von Juckreiz im Zusammenhang mit allergischer Dermatitis und klinischen Manifestationen atopischer Dermatitis bei Hunden

 

Zoetis bietet einen gezielten Therapieansatz zur raschen, nachhaltigen und sicheren Unterbrechung des Juck-Kratz-Zyklus und der Entzündungsprozesse bei allergischen Hauterkrankungen des Hundes

 

Florham Park, N.J. – 19. September 2013 – Zoetis, Inc. (NYSE: ZTS), ehemals der Geschäftsbereich für Tiergesundheit von Pfizer Inc., kündigte heute an, dass die Europäische Kommission nach positiver Beurteilung des Ausschusses für Tierarzneimittel (CVMP) die EU-weite Zulassung für APOQUEL® (Oclacitinib-Tablette) zur Behandlung von Pruritus in Zusammenhang mit allergischer Dermatitis und klinischen Manifestationen der atopischen Dermatitis bei Hunden ab 12 Monaten erteilt hat. APOQUEL® wurde von Zoetis entwickelt und ist der erste Januskinase (JAK)-Hemmer, der für die tiermedizinische Verwendung zugelassen wurde. Er hemmt die Funktion einer Vielzahl von allergie- und juckreizfördernden sowie proinflammatorischen Zytokinen, die von der Aktivität des JAK-Enzyms abhängig sind, und unterbricht dadurch den Juck-Kratz-Zyklus sowie den Entzündungsprozess bei Hautallergien. APOQUEL® bringt für die geschätzten 5 Millionen Hunde, die in Europa an kurz oder lang andauernden allergischen Hauterkrankungen leiden, eine schnelle und nachhaltige Linderung des Juckreizes und der damit verbundenen Hautläsionen.

 

„Apoquel® ist eine gezielte Therapie, die spezifisch jene JAK-abhängigen Zytokine hemmt, die an allergischen Hauterkrankungen des Hundes beteiligt sind,“ erklärte Michael Stegemann, Senior Director der Global Development Organization von Zoetis. „Der juckreizhemmende Effekt und die entzündungshemmenden Eigenschaften des Produkts bringen betroffenen Hunde rasch Erleichterung. Bei langfristiger Therapie mit APOQUEL® kann diese Besserung von Juckreiz und Entzündung dauerhaft aufrechterhalten werden. Dieses erstaunliche, innovative Molekül bietet schnelle, wirksame und nachhaltige Erleichterung bei Juckreiz und bewirkt eine kontinuierliche Verbesserung der Hautläsionen. Es ist sowohl bei kurzfristiger als auch bei langfristiger Anwendung gut verträglich.“

 

Pruritus, oder Juckreiz, ist das häufigste Symptom allergischer Hauterkrankungen des Hundes. Mit 15 % der Hunde, die wegen Juckreiz dem Tierarzt vorgestellt werden, ist Pruritus ein häufiger Grund für den Besuch in der Tierarztpraxis. Bei 33 % dieser Hunde wird eine atopische Dermatitis diagnostiziert. Juckreiz in Verbindung mit allergischen Hauterkrankungen kann akut, saisonal oder rezidivierend auftreten bzw. chronisch vorhanden sein. Dies bringt sowohl für den Hund als auch für dessen Besitzer eine Beeinträchtigung der Lebensqualität mit sich, sofern es nicht gelingt, den Juckreiz schnell und wirksam mit einer symptomatischen Therapie unter Kontrolle zu bringen.

 

APOQUEL – Ergebnisse der klinischen Studien

Den Wissenschaftlern bei Zoetis gelang eine bedeutende Entdeckung hinsichtlich der Mechanismen von Pruritus bei allergischen Hauterkrankungen sowie der Rolle der allergie-, entzündungs- und juckreizfördernden Zytokine und deren JAK-assoziierten Signalwegen. Diese Erkenntnisse förderten die Entwicklung von APOQUEL®.

 

In den durchgeführten klinischen Studien erwies sich APOQUEL® sowohl bei kurz- als auch langfristiger Therapie als gut verträglich und wirksam zur Behandlung von Juckreiz und bewirkte eine Verbesserung der Hautläsionen bei Hunden mit verschiedenen allergischen Hauterkrankungen sowie bei atopischer Dermatitis. Eine Besserung nach der Juckreiz-Skala wurde von den Tierbesitzern bereits 24 Stunden nach der Verabreichung des Präparats, dem ersten Beobachtungszeitpunkt, bemerkt. Danach verringerte sich der Juckreiz im Vergleich zur anfänglichen Intensität kontinuierlich bis zum Ende der Studie. Die von Tierärzten vorgenommene Beurteilung der Hautläsionen zeigte nach einer Woche eine signifikante Verbesserung, die sich auch langfristig während der Studie (4 Monate) weiter fortsetzte.

 

In diesen Feldstudien waren Erbrechen und Diarrhö die am häufigsten Nebenwirkungen, die bei den mit APOQUEL® behandelten Hunden beobachtet wurden.Zu den weiteren Nebenwirkungen zählten Lethargie, verminderter oder mangelnder Appetit sowie Irritationen oder Infektionen von Haut und Ohren.

 

Über APOQUEL

Während die meisten derzeitigen Therapien auf Präparaten aus mehreren Wirkstoffgruppen basieren, weist APOQUEL® eine innovative Wirkungsweise auf, die eine gezielte Behandlung von Juckreiz und Entzündung im Zusammenhang mit allergischen Hauterkrankungen am jeweiligen Entstehungsort ermöglicht. Es handelt sich um einen Hemmer des Enzyms Januskinase (JAK), eines Proteins, das einen integrativen Bestandteil des Signalpfades jener Zytokine darstellt, die entzündungsfördernd wirken oder eine Rolle bei allergischen bzw. Juckreizreaktionen spielen.

 

Der neuartige, auf das JAK-Enzym gerichtete Wirkmechanismus zielt speziell auf die pruritogenen und proinflammatorischen Signalwege ab, die am Juck-Kratz-Zyklus beteiligt sind. Dies ermöglicht die wirksame Reduzierung des Pruritus und die Besserung der klinischen Symptome von allergischen Hauterkrankungen und atopischer Dermatitis.

 

Die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten für Juckreiz sind begrenzt. Bei akuten und chronischen Fällen kann die Gabe von Steroiden den Juckreiz effektiv verringern, doch können kurzfristige Nebenwirkungen (Polyphagie, Polydipsie, Hecheln) und langfristige Komplikationen (einschließlich Pankreatitis, gastrointestinale Ulzera, Lipidämie, Diabetes, Muskelschwund und iatrogenes Cushing-Syndrom) auftreten.

 

APOQUEL® wird ausschließlich auf tierärztliche Verschreibung erhältlich sein. APOQUEL® Tabletten werden in einer Dosierung von 0,4 bis 0,6 mg/kg zweimal täglich bis zu 14 Tage lang oral verabreicht. Ist eine mittel- bis langfristige Behandlung erforderlich, wie z. B. bei Hunden mit saisonaler Hautallergie oder Atopie, beträgt die Erhaltungsdosis eine Tablette pro Tag. APOQUEL® kann mit dem Futter oder auch außerhalb der Mahlzeiten verabreicht werden. Während der Behandlung mit APOQUEL® sollte zudem eine diagnostische Aufarbeitung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen der allergischen Dermatitis erfolgen. APOQUEL® hat sich auch bei gemeinsamer Verabreichung mit anderen häufig bei Hunden verwendeten Arzneimitteln, einschließlich Antibiotika, Antiparasitika und Antiphlogistika, als ein Präparat mit gutem Verträglichkeitsprofil erwiesen.

 

APOQUEL® stellt die neueste Erweiterung des Dermatologie-Portfolios des Unternehmens für Kleintiere dar. Zoetis plant die Markteinführung von APOQUEL® in der Europäischen Union im ersten Quartal 2014. Während der kommenden Monate wird Zoetis die Tierärzte umfassend über die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zum Thema Juckreiz und allergische Erkrankungen von Hunden informieren. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseite www.itchcycle.com.

Nierenerkrankungen – Frühdiagnostik als Weg zur Lebensverlängerung bei guter Lebensqualität

Nierenerkrankungen (Niereninsuffizienz)  gehören bei Hund und Katze zu den häufigsten, insbesondere im Alter auftretenden Erkrankungen. Bei jüngeren Tieren kommt die Erkrankung allerdings auch vor, wenn auch wesentlich seltener. Im fortgeschrittenen Stadium führt eine Niereninsuffizienz zum Tod des Patienten, da die Entgiftungsfunktion der Nieren nicht mehr funktioniert.

 

Je eher die Krankheit erkannt wird, umso eher und dann auch mit entsprechend guten Erfolgsaussichten kann man durch geeignete Therapie und Diät gegensteuern. Dadurch wird es möglich, eine normale Lebensdauer bei guter Lebensqualität zu erreichen.

 

Eine Frühdiagnostik ist allerdings nicht ganz so einfach wie meist angenommen wird, aber sie ist machbar – ohne großen Aufwand:

  • Erst wenn 2/3 bis 3/4 aller Glomerula (kleinste funktionelle Einheit der Niere) durch die Erkrankung bereits ausgefallen sind, kommt es zu klinischen Erscheinungen wie Erbrechen, vermehrtem Trinken,  Abmagerung und allgemeiner Schwäche. Dann ist es für eine langfristig wirksame Therapie meist schon zu spät.
  • Auch die üblicherweise in Routineblutproben erfassten „Nierenwerte“ Kreatinin und Harnstoff  steigen erst dann in pathologische Bereiche an, wenn die Nieren bereits in großem Umfang geschädigt sind.
  •  Auch die seit wenigen Jahren hinzugezogene Bestimmung von Cystatin ist für eine Frühdiagnostik nicht ausreichend geeignet.
  • Geeignet sind Funktionstests der Nieren. Dabei hat sich ganz besonders der allgemein noch wenig bekannte  Inulin – Test bewährt: Inulin wird in einer vom Körpergewicht abhängigen Menge per Injektion verabreicht. Zwei Stunden später wird eine Blutprobe entnommen, in der die Menge an Inulin bestimmt wird. Die Ergebnisse dieses Tests sind sehr zuverlässig und für eine Frühdiagnostik sehr gut geeignet.

Neue Hoffnung für gelähmte Hunde

In der Klinik für Kleintiere der TiHo Hannover untersuchen Wissenschaftler eine neue Therapiemethode für Hunde, deren Hintergliedmaßen durch Schäden im Rückenmark vollständig  gelähmt sind. Informationen über erste Erfolge liegen bereits vor.

 

Bei der neuen Therapiemethode wird durch die Transplantation von Schwann-Zellen in das Rückenmark eine Besserung erreicht, wenn die sonst übliche Entfernung der vorgefallenen Bandscheibe nicht zum Erfolg führt.

 

Schwann-Zellen umhüllen Nerven und haben wichtige Aufgaben  bei der Ernährung der Nervenfasern. Werden sie in das Rückenmark implantiert, so können sie die Regeneration von Nervenzellen unterstützen. Vermutlich können sie auch als eine Art Schiene dienen, an denen die Nervenfasern entlang wachsen können.

 

Die zu transplantierenden Zellen werden aus dem eigenen Nervengewebe des betroffenen Hundes entnommen, gereinigt und kultiviert.

 

Behandlungen erfolgen vorerst im Rahmen einer klinischen Studie. Zur Teilnahme angemeldet (schwannzell-studie@tiho-hannover.de) werden können Hunde, bei denen beide Hintergliedmaßen durch eine Rückenmarksschädigung vollständig gelähmt sind. Vorab sollte geklärt sein, ob andere Gründe Ursache der Lähmungen sein können.

Impfungen beim Hund - warum und wie oft?

Nichts hat in den vergangenen 200 Jahren so sehr zum Rückgang von Krankheiten bei Mensch und Tier beigetragen wie die Schutzimpfungen. Viele der lebensbedrohenden Seuchen der Vergangenheit gibt es nicht mehr. Diese „Programmierung des Immunsystems“ auf zuverlässige Abwehr ist die beste Gesundheitsvorsorge. Impfungen ersparen Leiden für das Tier, aber auch sonst möglicherweise hohe Behandlungskosten.

Werden Impfungen vernachlässigt, so kommt es früher oder später zu seuchenartig verlaufenden Ausbrüchen von Infektionskrankheiten. Beispielsweise sind 1995 in Finnland rund 5000 Hunde an Hundestaupe erkrankt und gestorben, nachdem in den vorangegangenen Jahren relativ viele Hunde nicht mehr geimpft worden waren. Auch in Deutschland hat es aktuell immer wieder Erkrankungen an Parvovirose, an Staupe und auch an Tollwut gegeben – oft im Zusammenhang mit illegal importierten Hunden.

Wichtig ist vor allem ein schrittweiser Aufbau des Impfschutzes durch mehrere aufeinanderfolgende Impfungen bei Jungtieren. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte lauten:

 

Grundimmunisierung

Als Grundimmunisierung von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren.

Im Alter von

8 Lebenswochen:HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe

12 Lebenswochen:HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

16 Lebenswochen:HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut

15 Lebensmonaten:HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

 

In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3–4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.

 

Wiederholungsimpfungen

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

Leptospirose

Jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger, d.h. alle 6 Monate) sind zu empfehlen. Wichtig ist, dass ein neu entwickelter Impfstoff verwendet wird, der gegen alle gefährlichen Leptospiren wirkt.

HCC, Parvovirose, Staupe

Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen oft ausreichend. Der Impfschutz ist allerdings nicht bei jedem Hund gleich gut ausgeprägt, so dass es Hunde gibt, die häufigere Wiederholungsimpfungen benötigen, um einen sicheren Impfschutz zu haben. Seit kurzem verfügen wir über einen entsprechenden Labortest (VacciCheck). Damit können wir in der Praxis innerhalb einer Stunde aus einer Blutprobe feststellen, wie gut der Impfschutz bei Ihrem Hund ist.

 

In einer guten Tierarztpraxis wird vor der Impfung auch jährlich ein gründlicher Gesundheits-Check durchgeführt. Diese jährliche Vorsorgeuntersuchung kann wesentlich dazu beitragen, dass Krankheiten zu einem Zeitpunkt entdeckt werden, zu welchem sie noch mit guten Erfolgsaussichten behandelt werden können. Wenn man bedenkt, dass Hund und Katze etwa siebenmal schneller altern als wir Menschen, so ist ein Jahr immer noch ein recht langer Zeitraum.

Auch beim alt gewordenen Tier dürfen die jährlichen Wiederholungsimpfungen nicht vergessen werden. Gerade sehr junge und alte Tiere sind besonders anfällig für Infektionen.

Immer wieder einmal werden Nebenwirkungen der Impfungen vermutet. Diese sind aber äußerst selten (ca. 0,002 %) und in der Regel leicht zu beheben.

 

Über weitere Impfungen gegen eine Reihe von Infektionskrankheiten des Hundes berichten wir im nächsten Monat.

Bitte jetzt besonders beachten: Zeckengefahr!!! Alles zum Thema unter Zeckenprophylaxe

Allergien bei Hund und Katze - Neue Möglichkeiten

Allergisch bedingte Erkrankungen, beim Hund besonders in der Haut (Atopische Dermatitis) und im Darm ablaufend, bei der Katze in der Haut und den Atemwegen, nehmen wie beim Menschen stetig zu.

Eine allergisch bedingte Hauterkrankung ist eine chronische, wiederkehrende und juckende Erkrankung. Allergisch bedingte Erkrankungen sind nicht heilbar, aber so beherrschbar, dass Hund oder Katze eine gute Lebensqualität haben können.Beim Weltkongress der Tierärztlichen Dermatologen im vergangenen Jahr in Vancouver gab es hierzu eine Reihe von interessanten neuen Informationen.  
Erhöhte Risikofaktoren, eine Atopie zu bekommen sind u.a.: Frühe Abgabe der Welpen, Stadtleben, hohe Menschendichte, häufiges (beim gesunden Hund unnötiges) Baden und bestimmte Einflüsse durch ungeeignete Ernährung. Das deckt sich mit der sogenannten „Hygiene – Hypothese“ bei der Allergie des Menschen.
Allergien sind u.a. genetisch bedingt. Bei der Ausprägung einer allergisch bedingten Erkrankung sind mindestens 50 verschiedene Gene beteiligt. Deren Unterschiede führen zu unterschiedlicher Symptomatik und zu unterschiedlichem Ansprechen auf die verschiedenen therapeutischen Methoden   – bei den einzelnen Hunderassen, aber auch individuell von Hund zu Hund.
Es gibt Allergien, bei denen sich IgE-Antikörper im Blut nachweisen lassen und solche, bei denen das nicht möglich ist. Der Nachweis dieser Antikörper ist u.a. eine Voraussetzung für eine Hyposensibilisierung.
Die Diagnose „Allergisch bedingte Hauterkrankung (Atopische Dermatitis)“ wird durch eine eingehende dermatologische klinische Untersuchung gestellt. Außerdem müssen andere, ähnlich verlaufende Hautkrankheiten ausgeschlossen werden. Ein Allergietest allein ist keinesfalls ausreichend, um die Diagnose „Allergie“ zu stellen. Die Testergebnisse können durchaus in die Irre leiten (falsch positiv oder auch falsch negativ). Diesbezüglich am sichersten ist die Kombination von Blutuntersuchung und Intrakutantest.
Bei der Ausprägung der Symptome einer allergisch bedingten Hauterkrankung  spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle. Dazu gehören   z.B.  die individuell unterschiedliche genetische Veranlagung, die Art und Anzahl der beteiligten Bakterien oder Hefen, die Versorgung des Körpers mit Omega 3 Fettsäuren u.a.m. 
Allergie-Therapie ist meist sehr komplex. Die einzelnen therapeutischen Maßnahmen sein können sehr unterschiedlich sein und werden kombiniert.Die  Hyposensibilisierung ist die einzige auf die Ursachen wirkende Therapie – ein Erfolg stellt sich meist erst nach 8 – 12 Monaten ein. Neben gezielter Immunsuppression  und Behandlung sekundärer Infektionen gewinnt auch die Unterstützung der Hautbarriere, insbesondere durch spezielle, äußerlich anzuwendende Fettsäurepräparate zunehmend an Bedeutung.
Bei Allergien gegen Bestandteile des Futters (Futtermittelallergie), aber auch bei anderen Allergien hat eine Ausschlussdiät (Weglassen der Futtermittel, die nicht vertragen werden) eine sehr gute Wirkung.
Entscheidend ist es, die möglichen Nebenwirkungen der Therapie zu beachten und zu minimieren. Das gilt ganz besonders für die Immunsuppression mit Kortisonen. Hier gilt der Grundsatz: „So wenig wie möglich und so viel wie nötig“. Insbesondere sollten keine Langzeit - Kortisone eingesetzt werden. Die Therapie muss bei vielen Patienten immer wieder verändert und neu angepasst werden.
Neue Therapien werden mit einem Konditioner mit Budenosid, einer topischen Cyclosporin Nano-Emulsion sowie oralem Fexofenadin , Masitinib sowie Oclacitinib entwickelt und  in naher Zukunft angeboten. 
Die Hyposensibilisierung ist wie erwähnt die einzige kausale und damit wichtigste Therapieform. Neben der subcutanen Injection wird künftig auch die sublinguale Therapie möglich sein.

Nicht vergessen: Wurmkuren für Ihr Haustier

Fachleute empfehlen, Hunde und Katzen alle drei Monate zu entwurmen. Wann haben Sie zuletzt Ihr Tier behandeln lassen? Wir beraten Sie gerne.